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Zoroastrismus bzw. Zarathustrismus (auch: Mazdaismus
oder Parsismus) ist eine um
1800 v. Chr. bis
700 v. Chr. vermutlich in
Baktrien entstandene,
monotheistische -in ihren frühen Ausprägungen auch dualistische-
Religion, mit etwa 120.000-150.000 Anhängern, die ursprünglich im
iranischen Raum verbreitet war. Die Anhänger des Zoroastrismus werden
Zoroastrier oder Zarathustrier genannt, die Anhängerschaft im
heutigen
Indien bezeichnet man auch als
Parsen.
Der Begründer des Zarathustrismus war
Zarathustra (griech. Zoroaster), über dessen Datierung in der
Forschung bis heute Uneinigkeit herrscht. Im Zentrum des auf ihn
zurückgeführten Glaubens, der aber auf ältere iranische Kulte zurück
geht, steht der Schöpfergott
Ahura Mazda (daher manchmal auch „Mazdaismus“). Er wird begleitet
von unsterblichen Heiligen (Amesha
Spenta) sowie von seinem Widersacher, dem bösen Dämon Angra
Mainyu (Ahriman).
Obwohl die Zoroastrier mehrere Gottheiten (z. B.
Anahita
oder
Mithra) kennen, ist die Religion grundsätzlich vom
Dualismus zwischen Ahura Mazda und Ahriman geprägt: „Und im
Anbeginn waren diese beiden Geister, die Zwillinge, die nach ihrem
eigenen Worte das Gute und das Böse im Denken, Reden und Tun heißen.
Zwischen ihnen haben die Guthandelnden richtig gewählt.“ In der
Spätantike war unter den
Sassaniden die zurvanistische Variante des Zoroastrismus weit
verbreitet, in der der gute und der böse Geist als die Kinder der
„unendlichen Zeit“ (Zurvan/Zervan) galten.
Der Zoroastrismus ist eine
Schriftreligion und basiert auf der heiligen Schrift
Avesta.
Gottesbilder sind dem Zoroastrismus fremd. Er kennt allerdings
Feuertempel.
Faravahar oder Fravashi, Farohar, Firavarti und Fravahar ist
das Symbol des Zarathustrischen
Glauben, die
Religion
entstand in heutigem
Iran und wurde von dem
Propheten
Zarathustra als eine
Iranische
Religion gegründet.
Es ist ein Symbol des
Geistes, der
bereits vor der
Geburt existierte und auch nach unserem Tod weiter existiert, dazu dient der
Kreis (Ring) um den
Rumpf des Faravahar.
Dieses Symbol darf aber nicht, als ein Bild von den Allmächtigen Ahura Mazda
(Gott) betrachtet werden. Im Alten Iran gab es keine Bildnisse für http://de.wikipedia.org/wiki/Fravashi |
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Buddha - Wikipedia
Buddha (Sanskrit,
m., बुद्ध, buddha, wörtl. „Erwachter“, auch „Erleuchteter“) bezeichnet im
Buddhismus jemanden, der
Bodhi (wörtl.
„Erwachen“, auch „Erleuchtung“)
erfahren hat. Im Besonderen bezeichnete der historische Buddha,
Siddhartha Gautama, sowohl sich selbst als Buddha als auch diejenigen,
welche in vorhistorischer Zeit genau wie er aus eigener Kraft, ohne die
Anleitung eines anderen Buddha, die Erwachung erlangt hatten.
Ein Buddha
ist ein Wesen, welches aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit
seines Geistes erreicht und somit eine grenzenlose Entfaltung aller „seiner“
Potentiale erlangt hat: vollkommene
Weisheit
(Sunyata)
und unendliches, gleichwohl distanziertes
Mitgefühl (Karuna)
mit allem Lebendigen. Er hat bereits zu Lebzeiten
Nirvana
verwirklicht und ist damit nach buddhistischer Überzeugung nicht mehr an den
Kreislauf der
Reinkarnation gebunden. Von „seinem“ Geist kann man eigentlich gar nicht
sprechen, denn diese Erlangung ist von
transzendenter Natur, mit dem
Verstand
des unerwachten, weltverhafteten Menschen nicht zu erfassen, ist „tief und
unergründlich wie der Ozean“. Aufgrund des höchst überweltlichen Charakters
dieser Erfahrung entzieht sich diese einer weltlich-wissenschaftlichen
Prüfung. Die Qualität der Buddha-Erfahrung ist für Menschen, die diese
Erfahrung nicht selbst gemacht haben, nicht nachzuvollziehen. Der Glaube
daran, dass einzelne Menschen eine solche Erfahrung tatsächlich erlebt
haben, ist für sie quasi-religiöser Natur, solange sie selber weltbefangen
verbleiben.
Confucius - Wikipedia the free encyclopedia
Konfuzius
aus Wikipedia, der freien
Enzyklopädie
Konfuzius (eigentlich Kong Fuzi chin. 孔子,
Pinyin: Kŏng Zĭ;
Wade-Giles: K'ung-tzû) war ein
chinesischer
Philosoph und Begründer des
Konfuzianismus. Er lebte vermutlich von
551
v. Chr. bis
479
v. Chr. Er wurde unter dem Namen Kong Qiu (Wade-Giles:
K'ung Ch'iu) in der Stadt
Qufu im chinesischen Staat Lu (鲁in der heutigen Provinz
Shandong) geboren, er entstammte der Kong-Familie und gehörte
dem niederen Adel an, im Alter von zehn Jahren wurde er
Waise. Die Familie des Konfuzius besteht weiterhin in gerader Linie
und dürfte damit eine der ältesten nachgewiesenen Familien der Welt sein.
Ein Nachfahre der 75. Generation lebt heute in Taiwan.
Konfuzius gründete eine Schule für
Philosophie. Der zentrale Wert seiner Lehren war die Ordnung, die
seiner Meinung nach durch Achtung vor anderen Menschen und Ahnenverehrung
erreichbar sei. Im Mittelpunkt seines Denkens stand der „Edle“ (junzi 君子),
ein moralisch einwandfreier Mensch.
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Judentum - Wikipedia
the free encyclopedia
Unter Judentum versteht man die Gesamtheit aus
Kultur,
Geschichte,
Religion
und
Tradition des sich selbst als Volk Israel (he. am jisrael,
bnei jisrael) bezeichnenden jüdischen Volkes. Mit dem Begriff können
auch gezielt die
jüdische Religion oder, als Gruppe, die sowohl ein Volk als auch eine
Glaubensgemeinschaft darstellenden
Juden (he.
jehudim) angesprochen werden.
Das Judentum zählt zu den
Weltreligionen;
Christentum und
Islam haben
viele ihrer Überlieferungen aus ihm übernommen.
Jüdische Religion
Die jüdische
Religion
basiert auf den religiösen Überlieferungen des
jüdischen Volkes.
Diese Überlieferungen teilen sich auf in eine schriftliche Lehre, die in der
Tora
niedergelegt ist (schriftliche
Tora) und eine
mündliche Lehre (auch: mündliche Tora) die in
Mischna
und Talmud
diskutiert wird. Auf beiden beruht die
Halacha,
das jüdische Gesetz. Die Halachah beruht aber auch auf rabbinischen
Gesetzgebungen und Verfügungen die im Laufe der Zeit gefällt wurden. Eines
der bekanntesten halachischen Werke ist der
Schulchan Aruch.
Siehe:
Jüdische Religion,
Jüdischer Glaube
Christentum Wikipedia the free encyclopedia
Das Christentum (auch Christenheit genannt) ist mit etwa
2,0 Milliarden Anhängern vor dem
Islam (ca.
1,2 Milliarden) und dem
Hinduismus (ca. 900 Millionen) die größte
Religion
der Erde und eine der fünf
Weltreligionen.
Der Begriff Christentum (v.
griech. christianismós) wird erstmals in einem Brief des
syrischen
Bischofs
Ignatius von Antiochia erwähnt. Die Anhänger des Christentums nennen
sich selbst Christen, nach
Jesus Christus. Die
Apostelgeschichte erzählt, dass die Nachfolger Christi den Namen
Christen zuerst von den Ungläubigen der syrischen Stadt
Antiochia
erhielten, in welche sie nach den ersten Verfolgungen in
Palästina geflohen waren.
Das Christentum ist eine
monotheistische, gestiftete und
missionierende Religion. Ihre Wurzeln liegen im
Judentum
des zweiten Tempels, in
Palästina, zur Zeit der
römischen
Herrschaft vor circa 2.000 Jahren. Das Christentum geht zurück auf die
Anhänger eines jüdischen Wanderpredigers namens
Jesus von Nazaret. Jesus wird von den Christen als der
Christus
(der Gesalbte), also der jüdische
Messias,
verehrt sowie als der Mensch gewordene
Sohn
Gottes.
Siehe auch
Islam - Wikipedia
the free encyclopedia
Der Islam (arabisch:
إسلام islām Hingabe an Gott;
الإسلام al-islām der Islam) ist mit ca. 1,2 Milliarden
Anhängern nach dem
Christentum (ca. 2,0 Milliarden Anhänger) die zweitgrößte
Religion
der Welt. Seine Anhänger werden als
Muslime
oder (deutlich seltener und veraltet) als Mohammedaner bezeichnet; letzteres
stößt indes als Fremdbezeichnung unter den meisten Muslimen auf Ablehnung,
da die Muslime nicht - wie das Wort suggeriert -
Mohammed,
sondern einzig den einen Gott anbeten. In älterer Literatur finden sich für
Muslime die Bezeichnungen Muselman (vom türkischen Musulman, das aus der
persischen Pluralform Musliman gebildet wurde) sowie Moslem, was auf eine
Transkription der arabischen Vokalzeichen u als o und i als e zurückgeht.
Der Islam ist eine
monotheistische Religion, die sich streng vom
Polytheismus und auch von der christlichen Vorstellung von
Inkarnation und
Trinität
abgrenzt. Er gründet sich auf dem
Koran, der
für Muslime das unverfälschte
Wort
Gottes ist. Zweite Erkenntnisquelle sind die Worte und Handlungen (Sunna)
des Propheten
Mohammed.
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